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ZITHERGRUPPE

Zithergruppe

Nach Jahren gibt es in Bobingen wieder Zitherunterricht.

Prof. Hans Gruber, Zitherlehrer und Hochschulpädagoge, engagiert sich dafür.
Der Unterricht und das Ensemblespiel findet in kleinen Gruppen zu mäßigen Gebühren statt.

Ort und Termin:
Unteres Schlößchen in Bobingen

die Übungszeit der Zithergruppe ist aufgeteilt in
1 Stunde für "Anfänger" und "Newcomer"
1 Stunde für die "Mitte" und auch für das gesamte Ensemble
1 Stunde für die "Fortgeschrittenen"

Die nächsten Treffen 2017
Freitag, 21. Juli 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 28. Juli 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 4. August 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 18. August 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 25. August 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 8. September 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 15. September 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 29. September 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 6. Oktober 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 20. Oktober 2017, 16–19 Uhr
Donnerstag, 26. Oktober 2017, 18–21 Uhr (falls der Raum frei ist; evtl. frühere Uhrzeit)
Freitag, 3. November 2017, 16–19 Uhr
Freitag, 10. November 2017, 16–19 Uhr




 

Auftritte 2015

Dieses Jahr feierte die Zuithergruppe bereits ihr 5jähriges bestehen.
Die Zithergruppe hat wieder fleißig geübt und konnte mit dem gelernten Stücken an 3 Auftritten das Publikum wieder begeistern
Hoigarten Thema: Schätze aus dem Stadtarchiv – die etwas andere Lichtstube.
Eröffnung der Sonderausstellung „Archäologische Ausgrabungsfunde in und um Bobingen“
Vorweihnachts-/Adventsfeier des VDK Bobingen




Auftritte 2014

2014 war wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für die Zithergruppe.
Es konnte ein neues Mitgleid gewonnen werden und es standen sage und schreibe 4 Auftritte auf dem Programm.
Beim Seniorennachmittag begeisterten die Spieler die Besucher und sorgten für gute Unterhaltung.
Mit Schaf- und Spinnliedern unterhielt die Zithergruppe die Besucher des Hoigartens "Rund ums Schaf".
Zum Gedenken an den 100. Geburtstag des Bobinger Zitherspielers Johann Gruber gestalteten sie gemeinsam mit dem Augsburger Zitherverein einen wunderbaren Zitherabend.
Beim Musikadvent im Unteren Schlößchen leisteten Sie auch einen Beitrag zur Unterhaltung in der Adventzeit mit stimmungsvollen Weihanchtsliedern.
Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie sich die Spieler in all den Jahren weiterentwickelt haben und Fruede am Zitherspielen zeigen.




Auftritte der Zithergruppe 2013

Auch 2013 war die Zithergruppe wieder sehr aktiv und konnte bei 2 Veranstaltungen ihr Können zeigen.
Beim Kräutertag im Mai spielte die Zithergruppe passend zum Thema zum Beispiel:
Blumen-Lieder:
"Röslein"
"War ein Blümchen mir geschenket"
"Das schöne Blümlein"
und
"Am Achensee (Ländler)"
"Waldmärchen"
"Jägertanz"

Auch bei der Eröffnung der Sonderausstellung Ende November waren die Zitherspieler wieder sehr gefragt. Ein rund um gelungener Auftritt.




Eindrücke vom 29.5.2012

Nachdem ich eine Weile die Zithergruppe nicht besucht habe, wollte ich doch mal wieder wissen, wie es so mit den Vorbereitungen für den nächsten Auftritt im Oktober aussieht. Natürlich waren trotz Ferien viele da und übten bereits fleißig. Ich wurde von Prof. Dr. Gruber gleich einer "Quizzfrage" unterzogen und sollte eine Fußkontrolle durchführen. Haben alle die Füße in der richtigen Position?
Natürlich nicht! Es war ein reines Chaos unterm Tisch. Doch sofort wurden die Beine geordnet und der Standfuß war rechts vorn. Geht doch!!
Nach einem anstrengenden Arbeitstag konnte ich Entspannen bei einem "Ländler" von Franz Schubert, der Gavotte von Robert Valentine und "Es reagalat" 3 stimmig mit tiefem Bass. Für mich klang es wieder sehr schwierig und die Zitherspieler haben ganz schön zu üben.
Den zweiten Test habe ich natürlich wieder nicht bestanden: Was ist pizzicato? Antwort: Man schlägt mit dem Zeigefinger an und nicht mit dem Daumen. Ganz einfach!
Den Zitherspielern habe ich auch gleich noch eine neue Aufgabe gegeben. Sie sollen ein italiensiches Lied bis Oktober einüben. Na dann mal los und viel Spaß.




Auftritt am 1.3.12 mit Stücken von Mozart

Es war schon ein hartes Stück Arbeit, innerhalb von knapp 3 Monaten 5 neue Stücke zu lernen und diese auch noch einem Publikum zu präsentieren.
Doch es ist dem Zitherlehrer Prof. Dr. Hans Gruber wieder einmal gelungen, die Spieler zu unterrichten und vor allem zu motivieren. Das Herzklopfen war im Vorfeld schon zu spüren. Doch die Mühe der Spieler wurde wieder mit viel Applaus honoriert, denn es gelang mit Stücken, wie "Menuett", "Warten auf den Frühling" oder dem "Glockenspiel aus der Zauberflöte", die Besucher auf den folgenden Vortrag über die Familie Mozart in Augsburg entsprechend einzustimmen.
Nun steht erst wieder im Oktober eine Auftritt auf dem Plan, doch auch dieser wird nicht einfach werden, steht doch eine Untermalung eines ganzen Hoigartens an.




Eindrücke vom 15.2.2012

Nachdem die Zithergruppe sich bereit erklärt hat, an unserem Vortragsabend zum Thema Mozart am 1.März (siehe auch Jahresprogramm) 2-3 Stücke von Mozart zu spielen, wollte ich einmal wieder den Übungsstand "überprüfen".
Ich musste beim ersten Stück gleich feststellen, dass dies wieder eine echte Herausforderung für die Spieler ist. Es klang ziemlich schwer.
Natürlich wurde auch mein "Nichtwissen" wieder auf die Probe gestellt.
Mit welchem Fuß klopft man den Takt beim Zitherspielen? Ich lag natürlich falsch mit dem rechten Fuß. Es ist der linke Fuß, da der Fuß mit der Ferse frei steht und beim rechten Fuß das Gewicht des Körpers auf dem Fuß liege und die Zehen damit nicht frei stehen und auch ein lautes Geräusch hervorrufen könnten.
Oder ob ich schon mal was von "his" gehört hätte. Dies konnte ich spontan mit ja beantworten, denn ich hatte heute in einem Mail gerade Englisch geschrieben. Aber wie zu erwarten, war die Antwort so nicht gewollt. Es handelt sich um die "erhöhte Note h" in der Musik. Aber ich bin wie immer erstaunt, mit welcher Begeisterung die Spieler sich durch die doch teilweise schweren Griffe und Begriffe kämpfen, um nicht nur sich, sondern auch anderen mit ihrem Speil eine Freude zu bereiten.




Eindrücke vom Dezember 2011

Nachdem ich abgespannt zur Übungsstunde der Archivgruppe gehetzt kam, war es eine reine Entspannungsstunde für mich, den Zitherspielern zuzuhören.
Die Weihnachtslieder erklangen und man konnte förmlich die Freude beim Spielen spüren und der Stress viel ab..
Damit sich das Üben auch wirklich lohnt, wurden den Spielern die möglichen Auftrittstermine für 2012 genannt. Alle waren damit einverstanden und wir werden die Zithergruppe bei 3 Veranstaltungen hören können.
Ich freue mich schon darauf.




Eindrücke vom Auftritt am 24.11.2011

Beim Auftritt der Zithergruppe zur Eröffnung der Sonderausstellung "Gut BEHÜTET - Die Arbeit der Hutmacherin" war es eine Freude und ein Genuss zu hören, was die Zitherspieler in einem Jahr alles gelernt hatten.
Mit 5 Beiträgen trug die Zithergruppe zum Gelingen der Ausstellungseröffnung bei und erhielt dementsprechend auch viel Beifall.
Das viele Üben im Vorfeld hatte sich also gelohnt.
Bleibt nur zu wünschen, dass die Spieler zu Weihnachten auch im Kreise der Familie ihr Können zeigen. Mich jedenfalls haben sie schon begeistert. Auch im nächsten Jahr werden wir wieder einen Auftritt organisieren.
Bis dahin weiterhin viel Spaß beim Speile mit diesem wunderbaren Instrument.




Eindrücke vom 26.7.2011

Es geht voran.
Als ich heute vorbeischaute, hörte ich ein 3-stimmiges Stück in für meine Ohren einwandfreier Qualität.
Es handelte sich um den "Umgang".
Natürlich sollte ich wieder einmal erraten, was ein "Umgang" ist.
Keine Ahnung. Mit "Umgang" ist eine Prozession am Fronleichnam gemeint, wurde mir erklärt.
Also wieder was gelernt. Aber es hat mich beruhigt, dass die meisten der Zitherspieler dies auch nicht wussten.
Nun werden fleißig Stücke für den nächsten Auftritt im November geübt.
So spielten die 11 Anwesenden Stücke von den "Fünf Tänzen alter englischer Meister".
Es war einfach toll die schönen Melodien und die Begeisterung der Spieler zu erleben.
Sogar in den Sommerferien wird weiter geübt. Alle Achtung.




Eindrücke vom 22.6.2011

Heute wurde ich von Herrn Gruber dem Zitherlehrer voll erwischt. Ich war noch nicht richtig zum Zuhören im Übungsraum, da sollte ich schon Fragen wie „Was ist die „Subdominante in der G-Dur?“ beantworten. Ich habe keine Ahnung und bin erstaunt, was ein Zitherspieler so alles wissen muss. Für einen Musiklaien wie mich ist dies alles unbekannt. Doch nun auch noch die Auflösung. Die Subdominante in der G-Dur ist die C-Dur. Doch damit immer noch nicht genug. Die nächste Frage stand im Raum. Was ist „Dekadenz“? Ich war etwas erstaunt, was Dekadenz mit Zitherspielen zu tun haben soll und musste dann schnell feststellen, dass ich mich mal wieder verhört hatte. Es war von „Kadenz“ die Rede. Kadenz soll eine Folge von 3 Klängen sein. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, gibt es zum Beispiel auch noch „Kadenz mit gebrochenen Akkorden“. Am Ende für alle Interessierte und vor allem die Zitherspieler zum Lernen die Erklärung.
Irgendwie fühlte ich mich heute vollkommen überfordert. Es gibt auch noch eine „erweiterte Kadenz“.
Dies soll „I 6 IV 2 V 1“ sein. Was auch immer dies bedeutet. Ich muss es nicht wissen. Die diesmal anwesenden Zitherspieler müssen dies alles mühsam lernen und es zeigte mir wieder einmal, wie schwer es ist, dieses wunderschöne Instrument zu spielen.
Ich kann nun noch mit ein paar Fachworten brillieren, von denen ich kein einziges verstehe, aber es klingt gut.
Dominantseptakkord
Quartsechstakkord
Da bin ich dann wirklich ausgestiegen und war froh, als die Gruppe das Stück „Wenn ich ein Vöglein wäre“ spielte und auch noch ein Stück namens „Spielerei“ zum Besten gab. Das klang dann doch sehr gut in meinen Ohren.
Der nächste Auftritt der Zithergruppe ist schon geplant. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Ich halte alle auf dem Laufenden.

Kadenz mit gebrochenen Akkorden =
Die Akkorde kommen nicht nur als gleichzeitig erklingende Harmonie, sondern auch in einzelne Töne oder auch gruppenweise zerlegt in Anwendung. So entstehen gebrochene oder figuriert Akkorde. Dieselben werden als zusammenklingend zusammengefasst.




Eindrücke vom 27.4.2011

Wie es der Zithergruppe nach ihrem ersten Auftritt geht, wollte ich wissen und war total überrascht, als ich bei meinen „Kontrollbesuch“ wieder zwei neue Mitglieder vorfand. Unfassbar die Resonanz und Begeisterung der Spieler. Unser Probenraum ist nun zu eng und ich muss wohl einen neuen organisieren. Nach dem Erfolg beim Frühlingserwachen eröffnete ich den Zitherspielern, dass ich schon einen neuen Auftritt für sie habe. Die Zustimmung habe ich nun und nun geht es ans organisieren und vor allem Üben. Damit der Erfolg nicht zu Kopf steigt und die Spieler eventuell übermütig werden (Zitat Herr Gruber), waren heute erst mal wieder Grundübungen angesagt.
Was ist beim Zitherspielen das Wichtigste? Da gab es verschiedene Antworten, wie Spaß, Sitzhaltung, Noten,…. Es ist ganz einfach: Was nicht bewegt werden muss, wird nicht bewegt!
Damit wurden dann die einzelnen Körperteile positioniert, wie
Rechter Fuß nach hinten
Linker Fuß nach vorn
Linke Hand ganz locker auf die Seiten
Finger stark gebeugt
Ellenbogen auf Bretthöhe
Handgelenk gerade
Rechte Hand auf rechte Seite
Zeigefinger auf C
Ersten 4-5 Saiten mit Zeigefinger spielen
Nächsten 4-5 Saiten mit Mittelfinger spielen
Restliche Finger „liegen locker rum“
usw. - nur nicht verkrampfen!
Heute war dann das Ziel, das Spielen der rechten Hand zu verbessern. Basis dazu sind die „Melodischen Studien für Zither“ aus dem Zitherbuch von Willy Hintermeyer „Der Weg zur Virtuosität“.
Dies klingt für den nächsten Auftritt jedenfalls vielversprechend.




Eindrücke vom ersten Auftritt 15.4.11

Die Zithergruppe hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt und ich bin total begeistert. Das Üben hatte sich gelohnt.
Die vorhandene innere Aufregung der elf anwesenden Mitglieder unter Leitung des Zitherlehrers Prof. Dr. Hans Gruber war für die Zuhörer nicht spürbar.
Die Gruppe bot nach so kurzer Übungszeit bereits eine sehr gute Leistung und begleitete perfekt die Geschichten.
Die Aufzugsmusiken 1-6, ein Almer und das Thernberger Hochszeitsstückl gehören nun schon zum Repertoire der Zithergruppe.
Als Zugabe gab es dann sogar noch ein gemeinsames Lied "Wenn ich ein Vöglein wär".
Ich hatte sogar gleich eine Anfrage, ob man die Zithergruppe auch buchen kann. Was will ma mehr.
Nun kann sich die Gruppe erstmal wieder etwas entspannen.
Aber ich habe schon eine Idee, wann der nächste Auftritt sein könnte. Aber dies sei noch nicht verraten.




Eindrücke vom 18.2.2011

Bei meinem monatlichen Besuch der Zithergruppe waren mir natürlich wieder viele Dinge unbekannt. So ging es diesmal unter anderem um eine "Schlagbindung".
So wie ich es verstanden habe, wird dabei ein Ton angeschlagen und ein weiterer Ton durch Drücken der Seite mit einem weiteren Finger erzeugt. Klang gut und ist doch anscheinend ziemlich schwer zu spielen.
Wieder trafen sich 11 Zitherspieler, um für den ersten Auftritt im April zu üben. Kann sein, dass ich neben dem Zitherspiel auch manch anderes "Zittern" verspürt habe.
Doch ich bin mir sicher, dass die Stücke ganz toll klingen werden und vom "Zittern" dann nichts mehr zu spüren sein wird.
Es wurden die Aufzugsmusiken dreistimmig geübt und dabei fragte Dr. Gruber, wann man "Metallica" spielen müsse. Ich war total erstaunt, dass man auf einer Zither auch Musik einer Hardrockband spielen wolle. Nach ein paar Minuten und einer Nachfrage von mir, musste ich dann feststellen, dass ich mich wohl verhört hatte. Es ging um "Metallico" und nicht "Metallica". Wie mir dann erklärt wurde, geht es dabei um den Klang der Töne, der durch ein versetztes Anschlagen der Seiten metallisch klingt.
"Dies wäre kein Problem, da alte Zithern sowieso "scheppern" würden" wurde mir scherzhaft erklärt.
Ich kann nur hoffen, dass mein monatlicher Bericht von Zitherprofis nicht ernst genommen wird und meine doch laienhaften Berichte lediglich zum Schmunzeln verleiten.




Eindrücke vom 7.1.2011

Und wieder konnte ich erleben, wie engagiert die Mitglieder der Zithergruppe sind.
Das Neue Jahr hat gerade erst angefangen und schon trafen sich 10 Zitherspieler wieder zum Üben.
Nach dem Erfolg mit den Weihnachtsliedern beim Vorspielen im Kreis der Familie stehen nun neue Lieder an zum Üben.
Angefangen wurde mit der „Schule der Geläufigkeit“, wie mir erklärt wurde zum Lockern der Finger. Da klingen dann alle Zithern durcheinander und jeder versucht warm zu werden.
Kurz darauf wurde der „5. Almer“ rausgeholt und nach langer Zeit wieder mal gespielt.
Heute sollte dann
C-Bass (16. Seite)
G-Bass (17. Seite)
c-Saite (4. Seite)
g-Saite (5. Saite)
angeschlagen werden und mit dem 3. Finger zusammen mit dem Zeigefinger irgendwas weggedrückt werden.
Für mich wieder mal nur unverständliches Zitherlatein, aber die Spieler kamen damit klar und dies ist ja wichtig.
Nun steht für die Zithergruppe der erste öffentliche Auftritt an.
Die Mitglieder haben sich bereit erklärt, beim Hoigarten „Frühlingserwachen in der Mittleren Mühle“ am 15.4.2011 die musikalische Begleitung zu übernehmen.
Ich bin total begeistert und freue mich schon. Manch einer hat da doch jetzt schon Lampenfieber. Aber wir haben ja den Lehrer Dr. Hans Gruber, der im Notfall halt alleine spielen muss, wenn alle Angst bekommen. Aber dies glaube ich nicht. Warten wir mal ab, was die Mitglieder mit Ihren Zithern so fertig bringen.




Eindrücke vom 30.11.2010

Es ist immer wieder begeisternd, den Fortschritt der Zithergruppe zu hören.
Wenn ich auch immer noch nicht die Fachbegriffe verstehen kann, so klingen die Lieder doch schon sehr gut.
Nach dem Einstimmen der Instrumente und ein paar Aufwärmtönen ging es gleich ans Üben. So wurden diesmal die leisen und lauten Töne geübt. Was macht der rechte Daumen? Er bestimmt mit seiner Kraft die Lautstärke. Dies habe ich noch verstanden, aber mit solchen Fachbegriffen wie:
4. Saite trifft 6. Saite
leere C-Saite
5. Freisaite
großes C
kleines c
Zeigefinger auf 6. Saite und Daumen weiter raus
Da steigt eine Laie, wie ich wieder einmal aus.
Aber nachdem das Lied "Stille Nacht heilige Nacht" 13 mal gespielt wurde, taten mir die Teilnehmer doch etwas leid. Aber es klang immer besser, womit wieder mal bestätigt wird: Üben macht den Meister.
Beim Lied "Lasst uns froh und munter sein" sollten die Spieler auch noch lustiger schauen und dabei schneller spielen. Dies war dann doch etwas viel verlangt, wenn man sich mühsam auf die Noten und die Zither konzentriert und dann auch noch freudig lächeln soll. Da stieg dann mancher Anfänger kurz aus und lächelte nur noch aus Verzweiflung. Doch dies hielt nicht lange an. Bei der nächsten Strophe wurde wieder mitgespielt und gelächelt.
Die Übungsstunde ging noch lange weiter, aber ich nach einer Stunde wieder nach Hause mit dem guten Gefühl, dass hier viele engagierte Mitglieder am Üben sind, die die Zithermusik am Leben erhalten wollen.
Ich bin gespannt, wann der erste öffentliche Auftritt erfolgen wird.
Ich wünsche allen Mitgliedern und Zitherfreunden ein frohes Weihnachtsfest und schöne Stunden im Kreise der Familie und Freunden mit wunderbarer Zithermusik und ein gesundes Neues Jahr.




Eindrücke vom 22.10.2010

Wieder nahm ich die Gelegenheit war und habe mir den Fortschritt der Zithergruppe angehört.
Ich muss sagen, es ist toll zu sehen und zu hören, wie die Teilnehmer (es waren immerhin 10 aktive an diesem Tag) nach so kurzer Zeit schon harmonisch miteinander spielen können.
Es fing an mit "Lasst uns froh und munter sein" in Vorbereitung des Weihnachtsfestes. Da können die Teilnehmer dann ja erste Stücke ihren Lieben zu Hause vorspielen.
Mein Gesangesbeitrag zu diesem Lied klang wesentlich schlechter als das Spiel.
Wichtig ist auch die Körperhaltung, habe ich gelernt. Diese wurde immer wieder korrigiert. Doch an den Schmerzen in den Fingerkuppen kommt kein Teilnehmer anfangs vorbei. Da hilft nur Hornhautwachstum.
Also weiterhin viel Spaß allen Teilnehmern.




Eindrücke vom 2. Treffen

Als ich mich dem Übungsraum im Unteren Schlösschen näherte, hörte man schon die Zither klingen.
Man hörte eine gewisse Harmonie in der Gruppe. Gespielt wurde gerade der „5.Almer“ aus der Sammlung des Ritter v. Spaun. Zuerst der sehr langsame Teil und dann der muntere Teil. Sogar Mehrstimmig war zu hören. Wie beim ersten Mal kamen wieder die Fragen nach der Position irgendwelcher Finger, diesmal des Daumens. Dieser sollte auf dem „G“ liegen. Es war ebenso die Rede von „spannenden Tönen“, die besonders gespielt werden müssen.
Für einen Laien alles sehr mysteriös. Nach 3 Stunden Übung kann ich feststellen, dass nach Kinderliedern, die in Tonlagen gespielt wurden, die es gar nicht gibt, der 5. Almer sehr wohlklingend war.
Die Fortschritte der Gruppe im Zusammenspiel sind sehr bemerkenswert.
Übung macht den Meister. Ich freue mich schon auf den Besuch einer der nächsten Stunden und wünsche viel Erfolg.
Ihre Corinna Kammerer




Wie geht es voran?

Eindrücke eines Laien vom ersten Übungstreffen!

Es ist unglaublich, wie viele Zithern scheinbar nur darauf gewartet haben, endlich vom Dachboden oder aus anderen "stillen" Ecken geholt zu werden.
Es kamen 18 Interessierte mit ihren Zithern zum 2. Treffen der neuen Zithergruppe in Bobingen, um gemeinsam mit dem Zitherlehrer Herrn Prof. Hans Gruber in den 3 Übungsstunden längst vergessenes hervorzuholen oder auch nur aufzufrischen. Der Übungsraum war fast überfüllt.
Die ersten Treffen dienen dazu, den jeweiligen Kenntnisstand zu ermitteln, um später in Gruppen üben zu können.
In den ersten Treffen soll erklärt werden,
Wie man einen schönen Ton bekommt und
mit welcher Technik man eine Melodie spielen kann,
so Hans Gruber in seiner Einleitung.

Da die Gruppe aus „Langenichtspielern“ , oder „Hausgebrauchsspielern“ und auch Anfängern besteht, konnte man sich untereinander erst mal beim Stimmen der Zither helfen. Da manche Zither seit Jahrzehnten nicht mehr im Gebrauch war, sprang einem doch glatt eine Saite entgegen.
Die alten Zitherunterlagen wurde aus den Kästen gekramt und heimlich nachgeschaut, wenn Hans Gruber solche Fragen stellte, wie:

Wo gehört der Daumen mit dem Spielring hin, wenn er eine Saite gespielt hat? In die Luft oder an die nächste Saite?

Jeder sollte die verschiedenen Techniken selbst ausprobieren und den Unterschied hören. Die Antwort war dann schnell gefunden - An die nächste Saite, damit man schneller und wenn nötig, auch lauter spielen kann.

Wie heißt die 5. Freisaite und wo gehört der Finger dann hin? Wo bekommt man denn nach langem ungewohntem Spiel eine Blase am Finger? Innen oder oben oder unten und warum? Wie muss man die Hand richtig halten.

Aller Anfang, auch bei vorhandenen Grundkenntnissen ist immer wieder schwer. Und so klangen die ersten Töne in den Ohren eines Nichtspielers ziemlich schräg, aber die Begeisterung der Gruppe war so groß und es wird interessant werden, die Gruppe in regelmäßigen Abständen zu besuchen, um die Fortschritte mit eigenen Ohren hören zu können.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Ausdauer und Zeit zum Üben. Es wäre schade, wenn die Zither wieder auf dem Dachboden verstauben würde, wo sie doch jetzt schon mal frische Luft geschnuppert hat.

Ihre
Corinna Kammerer




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